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Biennale-Exkursion 2026 ...

  • Erstellt von Larissa Tomassetti
  • CHS, Kunst, Mode

... heiß, anstrengend, aber auch lustig und inspirierend!

Am Dienstag, dem 26. Mai, machte sich eine Gruppe von ca. 130 Personen auf nach Venedig, um dort die Biennale, eine riesige zeitgenössische Kunstausstellung, zu besuchen. Sie bestand aus den Schüler*innen aller Kunstklassen, der ersten Modeklasse, sowie einigen Professor*innen unserer Schule. Es war ein sehr heißer, anstrengender, aber auch lustiger und inspirierender Tag.

In den „Giardini“, den sogenannten Gärten Venedigs gefiel uns der zentrale Hauptpavillon am besten, in dem unterschiedliche Kunstwerke, Installationen oder Videos gezeigt wurden. Das Thema der heurigen Biennale lautet „IN MINOR KEYS“, also in Moll-Dur, eine Tonart, die eher leise und melancholisch klingt. Konzipiert wurde diese 61. Biennale von Koyo Kouoh (1967-2025), eine kamerunisch-schweizerische Kuratorin, der es um Intimität, Erinnerungskulturen und subtile Formen des Widerstands in einer lauten Welt ging. Dennoch waren einige laute und auffällige Positionen dabei. Auch der österreichische Pavillon sorgte bereits im Vorfeld für Aufregung. Kritisch wurden ebenso die Ausstellungsräume von Russland und Israel diskutiert.
 

Nach der Mittagspause besuchten wir die „Arsenale“, ein beeindruckender Gebäudekomplex, der aus vielen aneinandergereihten hohen Ausstellungsräumen besteht, wobei die Architektur dieser ehemaligen Schiffswerft stark spürbar ist. Dort gab es so viel zu entdecken, dass wir eigentlich mehrere Tage dafür benötigt hätten. Wir waren von der Vielfalt und Buntheit der Beiträge überwältigt.

Bei der Rückkehr zum Schiff hatte es in Venedig eine Temperatur von 33°C, doch während der Fahrt zum Busparkplatz wehte eine erfrischende Brise. Bei der Busfahrt zurück nach Villach war die Lautstärke etwas gedämpfter als in der Früh, doch alle schienen gut gelaunt und zufrieden den Tag Revue passieren zu lassen.

Es war eine beeindruckende Exkursion, bei der wir auch viel Freiraum hatten. Wir durften in Kleingruppen selbständig auf Entdeckungsreise gehen, was auch durch zahlreiche Fotos und Videoaufnahmen dokumentiert wurde.

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