In den vergangenen Tagen setzten sich die Klassen 4AHK, 3AHM und 4AKMD intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus und den Folgen von Ausgrenzung, Rassismus und Menschenverachtung auseinander.
Den Auftakt bildete der Besuch der 4AKMD im ehemaligen Konzentrationslager Risiera di San Sabba in Triest. Die dabei gewonnenen Eindrücke wurden anschließend in einer Fotoausstellung festgehalten, in der die Schüleri*nnen ihre Gedanken und Erfahrungen sichtbar machten.
Besonders eindrucksvoll war der Besuch von Stefan Horvath, Vertreter der Volksgruppe der Roma und Sohn von Überlebenden von Konzentrationslagern. In seinem Zeitzeugengespräch berichtete er über Diskriminierung, Verfolgung und die Auswirkungen rassistischer Ideologien. Seine persönlichen Erzählungen machten deutlich, wie wichtig Respekt, Toleranz und der Einsatz gegen Vorurteile sind.
Am folgenden Tag besuchten die Klassen 3AHM und 4AHK die Gedenkstätte am Loiblpass, die an die Opfer eines Außenlagers des KZ Mauthausen erinnert. Mitarbeitende des Mauthausen Komitees Kärnten vermittelten nicht nur das Leid der Häftlinge, sondern auch Beispiele von Zivilcourage in dieser Zeit.
Die Begegnungen und Besuche machten Geschichte greifbar und zeigten eindrucksvoll, wie wichtig Erinnerungskultur und die Auseinandersetzung mit den Folgen von Rassismus und Ausgrenzung sind – damit Hass und Menschenverachtung niemals wieder zur Normalität werden.








